| Ich weiß an wen ich glaube |
| Geschrieben von: Jonny |
| Donnerstag, den 30. September 2010 um 15:52 Uhr |
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Der Apostel gab zunächst den biblischen Rat: „Freue dich und sei fröhlich von ganzem Herzen!“ Es gebe viele Anlässe zur Freude. Daneben stünden auch traurige Ereignisse. Nach dem tragischen Tod von Jugendlichen bei der Love-Parade brachten Schilder unterschiedliche Gefühle wie Wut, Trauer und Unverständnis zum Ausdruck. Auf einem Schild aber stand: „Betende Hände braucht unsere Zeit!“ In allen Situationen haben wir das Gebet; es ist ein Geschenk Gottes. Jeden Morgen liege es wie ein eingepacktes Geschenk bereit. Auspacken müsse es jeder selbst. Gebet ist auch Ausdruck lebendigen Glaubens. Jeder Mensch glaubt, auch der Atheist - nämlich dass es keinen Gott gibt. An die Existenz Gottes glauben auch die Teufel. Das sei noch nichts Besonderes. Entscheidend sei vielmehr, seines Glaubens entsprechend zu leben. Glaube hat unterschiedliche Intensitätsstufen, von fester Überzeugung über Zweifel und Glaubenskrisen bis hin zum Unglauben. Gott setzt unterschiedliche Maßstäbe an. Jugendliche müssen nicht schon so glauben können, wie die erfahrene Glaubensschwester, die ganz viel mit Gott erlebt hat. Vom Priester Zacharias forderte Gott mehr als von der jugendlichen Maria – beide glaubten den Worten des Engels zunächst nicht, bestraft wurde deswegen aber nur der Priester. Unser Glaube ist eine Riesenchance, die über die Zeitlichkeit hinaus trägt. Er ist aber nicht Vertröstung auf künftige Freude, sondern gegenwärtiges Gotterleben, das unser heutiges Leben reich macht. Glauben ist bei uns immer gerichtet auf Jesus Christus als unseren Herrn und Heiland, der sein Opfer gebracht hat, der wiederkommen wird, der heute Apostel gesandt hat und der unter uns im Abendmahl gegenwärtig ist. Jesus werde als Friedefürst bezeichnet. Ihm gelte es nachzueifern: „Lasst uns an unserem Platz Friedensstifter sein – nicht abwarten, ob andere Frieden machen, sondern selbst aktiv vorgehen.“ Der Apostel gab als Aufgabe mit, Christus immer besser kennen zu lernen. Er empfahl das Markusevangelium zu lesen; es sei kurz, und man könne Grundzügen des Lebens und Wesens Jesu kennen lernen. Ein besonderes Gepräge erhielt der Gottesdienst dadurch, dass 7 neue Amtsträger ordiniert wurden, davon 6 Jugendliche. (Weitere Bilder findet ihr hier.)
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Kommentare (1)
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Ich freue mich schon auf den nächsten Jugend-Sonntag in dieser Form und bin darauf gespannt, ob es wirklich eine Fortsetzung der Diskussionsrunde mit Bischof Auner gibt, wie er versprochen hat. Es war einfach spitze! :-)))